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Eine im Aufbau befindliche Datenbank der Familie Olschinski aus Ostpreußen sowie verwandter Namensformen wie Olschinsky, Olszinski, Olshinsky, Olszynski, Olszynska, Olczynska.
Die Datenbank enthält zur Zeit circa 350 Personen. Die ältesten bisher bekannten Erwähnungen in Ostpreußen beziehen sich ab 1708 auf den in Groß Bössau im Kreis Rößel lebenden Bauer Peter Olschinski und seine Nachfahren. In den Jahren bis nach 1800 wurde dabei die Namensform Olszynski und Olschinski für teilweise dieselbe Person benutzt.

Der Name Olszynski ist ein alter polnischer Name, der in mehreren Wappenclans ‎(Herbarz)‎ des polnischen Adels auftaucht. So sind die Olszynski's beim Wappenclan Doliwa ‎(ab 1600)‎Pnieinia ‎(ab 1512)‎ und Mora ‎(ab 1460)‎ aufgeführt. Eine direkte Verbindung nach Ostpreußen ist bisher jedoch nicht bekannt.

Die älteste bisher bekannte Erwähnung eines ähnlichen Namen fällt auf das Jahr 1397, als das Gut Allmoyen ‎(Kreis Sensburg)‎ von Hans von Olsyn frei zu kölmischem Recht mit 20 Hufen an die Erwerber Glandian und Niclas abgetreten wurde. Hier ist jedoch aufgrund der Quellenlage unklar, ob es sich auch um eine veränderte Schreibweise des Geschlechts von Oelsen handeln könnte.

Weiterhin gibt es die Ortschaft Ebendorf O.Pr. / Olschinen ‎(poln.: Olzyny)‎ im Kreis Ortelsburg gelegen. Auch hier könnte ein Namenszusammenhang bestehen, mit der Bedeutung "Jemand, der aus Olschinen kommt". Ein Vorkommen von Namensträgern Olschinski in Olschinen ist urkundlich nicht nachweisbar.

Eine Anzahl an Olschinski's bzw. Olszynski's ist von Polen und Ostpreußen in die USA ausgewandert. Nachweise dafür finden sich in den Einwanderungslisten von Ellis Island.

Bekannter Namensträger des Names Olschinski, teilweise auch Olschinsky geschrieben, war Anfang des 20. Jahrhunderts der Münchener Mime Mathias Olschinski, dessen Bekanntheit sich bis in die heutigen Tage erhalten hat. Personen mit dem Namen Olszynski sind z.B. der Gesandte Polens in Berlin Josef Olszynski, der durch seine öffentlichkeitswirksame Arbeit für die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen einen hohen Bekanntheitsgrad hat. Ein weiterer zumindest bald bekannter Name ist die erst 18-jährige Hollywood-Newcomerin Paulina Olszynski, die die Hauptrolle in dem Film 25/8 von Wes Craven spielt.

Auch in der Literatur spielt der Name Olschinski eine Rolle, so u.a bei dem bekannten russischen Roman von Nikolai Ostrowski "Wie der Stahl gehärtet wurde" ‎(1934)‎ und dem Roman des jiddisch-sprachigen Schriftstellers Josef Opatoschu "Der letzte Waldjude" ‎(1928)‎.


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